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Stationen Meines Lebens

 

 

Ich wurde in den letzten Monaten des 2. Weltkriegs geboren und wuchs mit meinen Eltern und Geschwistern in Dorsten auf. Die ersten Jahre meiner Kindheit waren von Hunger, sexueller und häuslicher Gewalt und vielen Entbehrungen geprägt. Nach der Scheidung meiner Eltern durchlebte ich grausame Stationen meines Lebens, die mich bis zum heutigen Tag geprägt haben.

30 Jahre jung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Adoption freigegeben durchlief ich das Schicksal vieler Kinder in den Nachkriegsjahren. Ich wurde in das Kloster Marienburg zu Coesfeld unter Zwang eingewiesen und erfuhr dort die Fortsetzung von Gewalt, Nötigung und Demütigung, dieses Mal von katholischen Nonnen, die ihre Perversität mit uns Kindern auslebten.

 

Zwischenzeitlich heiratete meine Mutter einen gewalttätigen und alkoholsüchtigen Mann, der mich sexuell belästigte.

 

Trotz aller Widrigkeiten machte ich eine Lehre als Verkäuferin, um einmal mein eigenes Geld verdienen zu können.

 

Mit 19 Jahren heiratete ich und bekam eine wunderschöne kleine Tochter, die mir zunächst über mein Leiden hinweg half. Ich schöpfte neuen Lebensmut.

 

Da sich mir in jungen Jahren keine Gelegenheit für eine adäquate Ausbildung bot, hatte ich nun endlich die finanziellen Mittel in Fernstudien meine Wissbegierde zu stillen. Ich hielt Vorträge für gesunde Ernährung, durchlief mehrere Schulungen und engagierte mich politisch in sozialen Frauenfragen. Zusätzlich betreute ich vier Pflegekinder, denen ich meine bisher unbeantwortete Liebe schenken konnte. Doch immer wieder holten mich die grauenhaften Erlebnisse meiner Kindheit ein.

 

Ich trennte mich von meinem Mann, eröffnete ein Restaurant und später ein Heiratsinstitut. Immer auf der Suche nach einer friedvollen und harmonischen Partnerschaft gab ich meine Liebe und Zuneigung oftmals den falschen Männern.

 

Mit 52 Jahren heiratete ich zum zweiten Mal und verließ gemeinsam mit meinem Mann Deutschland. Ich wollte ein neues Leben im Süden Spaniens starten, um endlich vergessen zu können.

 

 

Herbstausstellung 1999

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im andalusischen Ambiente geht es mir bis zum heutigen Tage gut. Ich begann die Malerei als mein neues Talent zu entdecken, malte großflächige und ausdrucksstarke Bilder, die ich auf Ausstellungen präsentierte und gab Mal-und Kunstunterricht.

 

Nach dem Tode meines Mannes blieb ich in Almuñecar und entschloss mich zur Niederschrift meiner Memoiren. Es entstand das Buch HILIFI, das auf mehr als 450 Seiten meine schicksalhafte Kindheit beschreibt. Bis zum heutigen Tag kämpfe ich für die Anerkennung und Wiedergutmachung der Leiden, die so viele Kinder in den Nachkriegsjahren in kirchlichen Heimen und Klöstern durchlebt haben.

 

Einen ersten Erfolg konnte ich 2014 erlangen – der Bischof zu Münster hat sich bei mir in aller Öffentlichkeit entschuldigt.

 

 

 

 

 

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